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DGB Sachsen fordert Begrenzung der Energiepreise

Der Thermostat einer Heizung in einer Privatwohnung. / Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild
Der Thermostat einer Heizung in einer Privatwohnung. / Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen hat eine Begrenzung der Energiepreise verlangt. DGB-Chef Markus Schlimbach forderte am Dienstag in Dresden zudem ein drittes Entlastungspaket des Bundes vor allem für Leute mit geringem Einkommen. «Die steigenden Lebensmittel- und Energiepreise belasten viele Menschen. In Sachsen kommen besonders viele Menschen in finanzielle Nöte, da die Einkommen niedriger sind als in anderen Bundesländern.» Die Entlastung müsse auch für Rentner, Studierende und Erwerbslose gelten.

«Wir schlagen einen Energiepreisdeckel für Privathaushalte vor. Für jeden Erwachsenen und jedes Kind wird ein Grundbedarf für Strom und Gas festgelegt. Für diese Menge soll es eine Preisgarantie geben. Für Energie, die jemand darüber hinaus verbraucht, muss er oder sie mehr zahlen», erläuterte Schlimbach die Vorstellungen. Damit könne man vor allem Haushalte mit geringeren Einkommen entlasten und zugleich einen Anreiz zum Energiesparen geben.

Eine weitere Forderung des DGB bezog sich auf die sogenannte Übergewinnsteuer. «Einige Unternehmen nutzen die Krise aus, um auf dem Rücken der Verbraucherinnen und Verbraucher zusätzliche Profite zu machen. Diese Krisengewinne müssen mit einer Übergewinnsteuer abgeschöpft werden.» Die damit möglichen Einnahmen könne man für weitere Entlastungen zugunsten der Allgemeinheit verwenden.

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