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Bürgschaftsbank: Mehr Unternehmenshilfen als im Vorjahr

Die Bürgerschaftsbank Sachsen blickt auf ein starkes Geschäftsjahr zurück. Auch die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen zieht eine ermutigende Bilanz für 2022.

Trotz den derzeitigen wirtschaftlichen Unsicherheiten hat die Bürgerschaftsbank Sachsen (BBS) im vergangenen Jahr Unternehmen rund 63 Millionen Euro an Bürgschaften und Garantien zur Verfügung gestellt. Das teilte das Geldhaus am Dienstag in Dresden mit. Demnach erhöhten sich die Unternehmenshilfen im Vergleich zum Vorjahr um rund sieben Millionen Euro.

Zu den geförderten Unternehmen gehören unter anderem die Bäckerei Heitzmann bei Leipzig, das E-Commerce-Unternehmen Interi-Design GmbH im Vogtland sowie die ERO GmbH Anlagenbau aus der Oberlausitz. Durch ihre finanzielle Absicherung habe die BBS im vergangenen Jahr Investitionsprojekte mit einem Gesamtvolumen von rund 170 Millionen Euro angeschoben. Damit übertraf sie nach eigenen Angaben nicht nur den Vorjahreswert, sondern auch das Vor-Corona-Niveau deutlich.

Aufgrund der gestiegenen Kosten für Rohstoffe, Energie und Personal dehnte das Geldhaus die Höhe der verbürgten Kreditbeträge deutlich aus. Somit beträgt eine durchschnittliche Bürgschaft laut BBS inzwischen 305.000 Euro. Dies sei ein neuer Spitzenwert.

Auch die Finanzierung für Unternehmensnachfolgen und Start-ups seien weiterhin gefragt. So wurden im vergangenen Jahr insgesamt 119 Bürgschaften für Existenzgründungen vergeben, hieß es. In 50 Fällen habe dies den Weg für Übernahmefinanzierungen bereitet und gleichzeitig die Stellen zahlreicher Mitarbeitender bewahrt. In Summe habe die BBS im letzten Jahr dazu beigetragen, dass rund 3100 Arbeitsplätze neu geschaffen oder erhalten werden konnten.

Die zur BBS gehörende Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH (MBG) beteiligte sich im vergangenen Jahr an 83 Unternehmen mit durchschnittlich 219.000 Euro.

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