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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Beherbergungsstätten leiden weiter unter Corona-Pandemie

Ein Schild weist auf eine Jugendherberge hin. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein Schild weist auf eine Jugendherberge hin. Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Corona-Pandemie vermiest Hotels und Pensionen in Sachsen weiter das Geschäft. Im Juni haben 348.000 Gäste insgesamt 1,02 Millionen Übernachtungen in den rund 1900 geöffneten sächsischen Beherbergungsstätten gebucht, teilte das Statistische Landesamt in Kamenz am Freitag mit. Das seien ein Fünftel weniger Gäste und 15 Prozent weniger Übernachtungen als im ebenfalls stark von der Pandemie beeinflussten Vorjahresmonat gewesen, sowie 58 Prozent weniger Gäste als im Juni 2019. «In den kommenden Monaten müsste noch viel aufgeholt werden, um wenigstens die Ergebnisse des Vorjahres zu erreichen», lautete das Fazit der Statistiker.

Die Hotellerie hatte dabei einen Anteil von knapp drei Viertel aller Gästeankünfte. Sie schnitt mit einem durchschnittlichen Gästerückgang von 22 Prozent schlechter ab als andere Einrichtungen wie Erholungsheime und Ferienwohnungen, die das Vorjahresniveau nahezu erreichen konnten. Die Campingplätze verzeichneten ein Viertel weniger Urlauber als im Juni vor einem Jahr. Den besten Neustart schafften die Einrichtungen im sächsisches Burgen- und Heideland mit etwa 41.300 Gästen und knapp 155.000 Übernachtungen. Das waren 4,5 Prozent beziehungsweise 9,1 Prozent mehr als im Juni 2020.

Auch die Halbjahreswerte lägen mit 805.500 Gästen (minus 58 Prozent) und etwas mehr als drei Millionen Übernachtungen (minus 43 Prozent) weit unter den Zahlen des ersten Halbjahres 2020.

Pressemitteilung

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

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