Die Hopfenbauern in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen rechnen mit einer überdurchschnittlichen Ernte. «Das Wetter hat mitgespielt», sagte der Geschäftsführer des Elbe Saale Hopfenpflanzerverbands, Andreas Kunze, in Querfurt. In Sachsen sei bereits mit den ersten Erntearbeiten begonnen worden. Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen in den kommenden Tagen nachziehen. In der Regel dauere die Ernte der Hopfendolden vier Wochen.
«Der Hopfen mag es nicht zu warm», erklärte Kunze. Außerdem brauche die Pflanze genug Wasser. Zwar seien einige Augusttage enorm heiß gewesen, aber das habe dem Hopfen nicht geschadet. «Ab und zu fiel zum Glück auch Regen», so der Geschäftsführer des Verbands. Somit habe die Pflanze, die vor allem beim Brauen von Bier eine bedeutende Rolle spielt, bessere Bedingungen gehabt als in den vergangenen beiden Trockenjahren.
Der Verband rechnet für die Anbauregion in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit 73 000 geernteten Zentnern in diesem Jahr. Im vergangenen Jahr waren es 63 000 Zentner.