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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Schnee und Eis bringen Straßenverkehr ins Stocken

Ein Fahrzeug des Winterdienstes fährt über eine Straße. / Foto: Angelika Warmuth/dpa/Symbolbild
Ein Fahrzeug des Winterdienstes fährt über eine Straße. / Foto: Angelika Warmuth/dpa/Symbolbild

Schnee und Eis haben am Montagmorgen in Sachsen den Straßenverkehr ins Stocken gebracht. Der Verkehrswarndienst der Polizei warnte vor winterlichen Verhältnissen im gesamten Freistaat. Probleme gab es laut Polizei vor allem in Ostsachsen. Auf der Autobahn 4 etwa wurden mehrere Unfälle mit Lastwagen gemeldet. Stau und stockender Verkehr waren die Folge. «Es geht nicht weiter», sagte eine Sprecherin des Verkehrswarndienstes am Morgen. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes hat es in Sachsen landesweit geschneit.

Zwischen dem Dreieck Nossen und Siebenlehn standen drei Lkw quer. In der Nähe von Bautzen rutschte ein Lastwagen nach rechts von der Fahrbahn. Das Führerhaus knickte so ein, das der Fahrer nicht hinauskam. Für die Bergung mussten laut Polizei zwei Kräne eingesetzt werden. Auch weiter westlich bei Hohenstein-Ernstthal wurden mehrere Unfälle auf der A4 gemeldet.

Probleme gab es auch auf Landstraßen. Auf der B98 stellte sich zwischen Steinigtwolmsdorf und Wehrsdorf (Landkreis Bautzen) ein Lastwagen quer, auf der B101 blieben im Landkreis Meißen mehrere Lastwagen zwischen Görna und Löthain liegen. Auf der B173 bei Lichtentanne im Landkreis Zwickau kam eine 25-jährige Autofahrerin von der Straße ab und prallte gegen einen Baum. Sie wurde leicht verletzt. Bei einem Ausweichmanöver gab es einen weiteren Zusammenstoß, bei dem eine 23-Jährige leicht verletzt wurde.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes fiel der meiste Schnee zwischen dem Erzgebirge und der Oberlausitz. Dort wuchs die Schneedecke auf 10 bis 20 Zentimeter an. Von Leipzig bis zum Elbtal wurden zwischen einem und zehn Zentimetern Schnee gemessen. Auf dem höchsten Berg Sachsens, dem Fichtelberg, wurden 21 Zentimeter registriert.

Die Winterdienste waren wegen des Schneefalls bis ins Flachland im Dauereinsatz. Die Landeshauptstadt Dresden teilte mit, dass alle verfügbaren Kräfte und Fahrzeuge aktiviert worden seien. In der Nacht seien in Dresden 12 Zentimeter Schnee gefallen. Die Einsatzkräfte würden sich zunächst auf die Hauptstrecken konzentrieren. In Leipzig fuhr der Winterdienst nach Angaben der Stadt seit Sonntagabend.

Laut DWD bleibt es in den nächsten Tagen in Sachsen winterlich. Für das gesamte Land wurde Dauerfrost bis Donnerstag angekündigt. Im Bergland könnten sogar zweistellige Minusgrade erreicht werden. Zudem ist für Mittwoch weiterer Schneefall in Sicht.

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