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Sachsen war das zweinasseste Bundesland im Juli

Eine Gewitterfront zieht über die Kalihalden. / Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Eine Gewitterfront zieht über die Kalihalden. / Foto: Peter Gercke/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Sachsen ist im Juli das zweinasseste Bundesland gewesen. Knapp 50 Liter Regen pro Quadratmeter fielen im Landesmittel, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Damit liegt der durchschnittliche Niederschlag aber auch in Sachsen weit unter dem Mittelwert der Referenzperiode 1961 bis 1990 - dieser beträgt für den Freistaat im Juli 69 Liter pro Quadratmeter.

Das niederschlagsreichste Bundesland war Sachsen-Anhalt, wo im Juli nicht knapp, sondern gut 50 Liter pro Quadratmeter herunterkamen und somit ein klein bisschen mehr als in Sachsen. In Sachsen-Anhalt reichte der Regen sogar fast an den vieljährigen Mittelwert von 52 Liter pro Quadratmeter heran.

Die Durchschnittstemperatur lag in Sachsen, wie in anderen Bundesländern auch, im Juli über dem Schnitt der Jahre 1961 bis 1990: bei 18,7 Grad (Mittelwert: 17,2). Ebenso die Sonnenstunden: 260 Stunden lang zeigte sich die Julisonne in Sachsen - 50 Stunden mehr als im Mittel der Referenzperiode.

Auch wenn es in Sachsen mehr Niederschlag gab als in anderen Bundesländern, so hat der Freistaat doch mit Dürre zu kämpfen. Dadurch begünstigt griff am 25. Juli ein Waldbrand von der Böhmischen auf die Sächsische Schweiz über. Es brannte auf über 250 Hektar.

In ganz Deutschland erleben die Menschen den Heumonat in diesem Jahr eher mediterran als mitteleuropäisch: Der Juli 2022 sei «deutlich zu warm, erheblich zu trocken sowie sehr sonnig» ausgefallen, so der DWD.

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