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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Erinnerung an Jahrhundertflut vor 20 Jahren in Sachsen

Das Elbehochwasser 2002 mit 21 Toten und Milliardenschäden galt bis zur Flut im Ahrtal als teuerste Naturkatastrophe der deutschen Geschichte. Am 20. Jahrestag wird im Müglitztal der beiden Toten und der Zerstörungen dort, aber auch der tausendfachen Hilfe und Solidarität gedacht. Auf Schloss Weesenstein empfängt der Bürgermeister (13.00 Uhr) der Gemeinde Müglitztal ehemalige Helfer, Angehörige der Feuerwehr und andere Akteure von damals. Dort findet auch ein Familiennachmittag statt.

Das Müglitztal wurde zum Synonym für die Katastrophe vor 20 Jahren. Im Dauerregen und nach einem Dammbruch am 12. August 2002 war der Fluss zum reißenden Strom geworden, hatte den Orten Verwüstung und Tod gebracht. Insgesamt entstanden beim Elbehochwasser und Fluten in den Zuflüssen aus dem Gebirge in Sachsen Schäden von 8,6 Milliarden Euro, über 5 Milliarden Euro allein an der Infrastruktur.

Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) will sich im Landeshochwasserzentrum über die Lehren der Jahrhundertflut, den verbesserten Hochwasserschutz und künftige Strategien informieren. Der Freistaat investierte seitdem rund 3,3 Milliarden Euro in die Beseitigung von Hochwasserschäden und den Schutz vor solchen Ereignissen - aus Mitteln der EU, des Bundes und des Landes.

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