Das Warten hat für Skifahrer ein Ende: Mit Verspätung ist die alpine Skisaison nun auch am Fichtelberg gestartet. Am Dienstag wurde die Piste an der Himmelsleiter freigegeben. Der Chef des Skigebiets, Constantin Gläß, zeigte sich erleichtert. «Es ist essenziell, dass es nun endlich losgeht.» Etliche Wintersportler ließen sich das Skivergnügen an Sachsens höchstem Berg von teils schlechter Sicht und Windböen beim Auftakt nicht vermiesen. Gläß: «Wir sind gut besucht.»
Eigentlich hatte in Oberwiesenthal schon Mitte Dezember die Skisaison starten sollen. Doch wegen milder Temperaturen mangelte es an Schnee. Nun wurde dank Frost in den vergangenen Tagen maschinell nachgeholfen. Zudem hat es in der Nacht in den höheren Lagen des Erzgebirges spürbar geschneit.
In Marienberg kamen einem Sprecher des Deutschen Wetterdienstes zufolge rund sechs Zentimeter Neuschnee zusammen. Auch in Chemnitz lag am Morgen eine dünne Schneedecke von etwa zwei Zentimetern. In tieferen Lagen wie Leipzig blieb es dagegen meist bei Sprühregen.