Viel Sonne, zu wenig Regen: Der Frühling war nach einer vorläufigen Auswertung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Sachsen deutlich wärmer, aber auch trockener als üblich. Zwar machten die Eisheiligen Mitte Mai ihrem Namen vielerorts alle Ehre und sorgten noch einmal für Schnee am Fichtelberg. Mit im Schnitt 9,1 Grad lag die Temperatur im Frühjahr aber insgesamt höher als in der Vergleichsperiode 1961-1990 (7,6 Grad).
Auch die Sonne verwöhnte den Freistaat mit 685 Stunden - 220 mehr als im Vergleichszeitraum. «Zum Maifinale drehte die Witterung zeitweise deutlich ins Sommerliche und setzte einen warmen Schlusspunkt unter die Saison», so die Meteorologen. Unter dem Soll geblieben sind dagegen die Niederschläge. Mit etwa 126 Litern pro Quadratmeter seien nur knapp drei Viertel der normalen Frühjahrsmenge erreicht worden, hieß es.