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Weltkriegsmunition an der A9 soll im Mai geräumt werden

28.02.2020 von

Foto: Granaten liegen in einem Bunker des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Polizei Sachsen-Anhalt. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Die Weltkriegsmunition, die im Fluss Wilde Luppe an der Autobahn 9 bei Leipzig vermutet wird, soll voraussichtlich im Mai geräumt werden. Das teilte das Polizeiverwaltungsamt nach einem Treffen von Behördenvertretern aus Sachsen und Sachsen-Anhalt in Dresden mit.

Die Stelle an der A9 liegt unmittelbar an der Grenze der beiden Bundesländer. Die verschiedenen Zuständigkeiten und die Nähe zu der vielbefahrenen Autobahn machen die geplante Räumung kompliziert. Bei dem Treffen am Donnerstag seien aber erste Maßnahmen - unter anderem zur Sicherung des Autobahnabschnittes - festgelegt worden, teilte das Polizeiverwaltungsamt mit. Das Amt ist für die Kampfmittelbeseitigung zuständig.

Die Spezialisten gehen davon aus, dass nach Ende des Krieges in der Wilden Luppe Munition entsorgt wurde. Das sei damals ein übliches Vorgehen gewesen. In der Vergangenheit habe es in der Gegend schon einzelne Funde gegeben. Zudem liegen die Chemieanlagen in Leuna und Schkopau nicht weit entfernt, die im Krieg Ziel von Bombenabwürfen waren.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Granaten liegen in einem Bunker des Kampfmittelbeseitigungsdienstes der Polizei Sachsen-Anhalt. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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