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Polizei und Feuerwehr erwarten viele Einsätze an Silvester

Ein Einsatzwagen der Polizei steht vor einer Dienststelle. / Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild
Ein Einsatzwagen der Polizei steht vor einer Dienststelle. / Foto: Friso Gentsch/dpa/Symbolbild

Feuerwehr und Polizei in Sachsen bereiten sich auf zahlreiche Einsätze in der Silvesternacht vor. Die Polizei habe landesweit Maßnahmen getroffen, um eine höchstmögliche Verfügbarkeit von Einsatzkräften zu gewährleisten, sagte eine Sprecherin der Polizei Sachsen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Zudem unterstütze die Bereitschaftspolizei die fünf Polizeidirektionen mit allen verfügbaren Kräften.

Das Team der Feuerwehr in Dresden habe beobachtet, dass es nach den vergangenen zwei Jahren, die stark von den pandemiebedingten Einschränkungen geprägt waren, in diesem Jahr wieder viele Menschen nach draußen ziehe und jede Menge Feuerwerk gekauft werde, erklärte ein Sprecher der Stadt. «Aus diesem Grund rechnen wir mit der einsatzreichsten Nacht des Jahres.» Auch das warme Wetter werde dazu beitragen, dass mehr Menschen zum Jahreswechsel unterwegs sein werden. Mit Blick auf ein hohes Einsatzaufkommen werde unter anderem ein zusätzlicher Rettungswagen bereitstehen, hieß es.

Um Brände und Unfälle zu vermeiden, warnten Polizei und Feuerwehr unter anderem vor unvorsichtigem Anzünden von Feuerwerkskörpern. Auch nicht zugelassene und selbstgebaute Böller stellten eine Gefahr für sich und andere dar.

Sollte es in Chemnitz zu größeren und länger andauernden Einsätzen mit einer hohen Zahl von Verletzten kommen, stehe eine spezielle Einsatzgruppe bereit, teilte eine Sprecherin der Stadt mit. So rechne auch die dortige Feuerwehr mit einer Vielzahl von Einsätzen zum Jahreswechsel.

Das Leipziger Ordnungsamt kündigte an, in der Silvesternacht Änderungen an der Verkehrsführung vorzunehmen. Darauf hätten sich das Amt, die Polizei sowie die Feuerwehr geeinigt, um eine friedliche und ungestörte Nacht zu gewährleisten. So würden beispielsweise am Connewitzer Kreuz im Süden der Stadt ab 21.00 Uhr Zufahrtsstraßen gesperrt. Dort war es in der Silvesternacht 2019 zu Ausschreitungen gekommen.

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