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Pferdehalterin aus Sachsen verunglückt auf A14: Pferd tot

Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet. / Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild
Das Blaulicht eines Polizeifahrzeuges leuchtet. / Foto: Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

Ein trauriges Ende hat ein Unfall mit einem Pferd auf der Autobahn 14 bei Schwerin gefunden. Das Tier überstand diesen zwar. Es lief aber weg und wurde wenig später angefahren. Das Tier musste getötet werden.

Ein Pferd ist am Wochenende nach einem Unfall auf der Autobahn 14 südlich von Schwerin weggelaufen, dann erneut verunglückt - und musste eingeschläfert werden. Wie ein Polizeisprecher am Sonntag sagte, ereigneten sich die beiden Unfälle bei Dunkelheit in der Nacht zum Samstag in Fahrtrichtung Dresden unweit von Wöbbelin (Ludwigslust-Parchim). 

Nach den bisherigen Ermittlungen kam die 22-jährige Pferdehalterin mit ihrem Auto und Pferdeanhänger nördlich vom Autobahnkreuz Schwerin nach rechts von der Fahrbahn ab. Die Frau aus dem Vogtlandkreis lenkte dagegen, kam ins Schleudern und prallte samt Hänger nach links gegen die Mittelschutzplanke der A14. Der Pferdeanhänger kippte um. 

Das Pferd floh und trabte rund zwei Kilometer weiter Richtung Süden. Dort - am Autobahnkreuz, das bei Wöbbelin liegt - wurde es vom Auto eines 40-jährigen Fahrers erfasst, der das Tier im Dunklen nicht gesehen hatte. Das Pferd wurde so schwer verletzt, dass ein Tierarzt es nur noch einschläfern konnte, wie der Polizeisprecher sagte.

Die Pferdehalterin und der Autofahrer blieben laut Polizei äußerlich unverletzt. Die A14 war in Richtung Süden zweieinhalb Stunden gesperrt. Der Gesamtschaden an beiden Fahrzeugen und dem Pferdeanhänger wurde auf knapp 25.000 Euro geschätzt. 

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