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Ernste Lage in Sachsens Nationalpark: Kein Regen in Sicht

Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz. / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild
Ein Löschfahrzeug der Feuerwehr fährt zu einem Einsatz. / Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Situation im Waldbrandgebiet Nationalpark Sächsische Schweiz ist noch nicht unter Kontrolle. «Die Lage bleibt angespannt. Der Regen in der Nacht hat etwas geholfen, dafür hat der böige Wind Probleme bereitet», sagte Yamina Benamara vom Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge am Samstagmorgen auf Anfrage. Nach wie vor seien rund 600 Feuerwehrleute und zwölf Löschhubschrauber mit der Bekämpfung von Glutnestern tief unter der Erde beschäftigt.

«Das Feuer wandert in einer Tiefe von bis zu einem halben Meter weiter», erklärte Benamara. Der Boden müsse in mühsamer und kräftezehrender Arbeit aufgerissen und dann stark gewässert werden. Schwere Geräte oder Fahrzeuge könnten in dem felsigen und steilen Gelände nicht eingesetzt werden.

Das Einsatzgebiet erstreckt sich nach wie vor auf eine Fläche von etwa 150 Hektar - dies entspricht der Größe von rund 210 Fußballfeldern. Ein Ende sei nicht in Sicht, solange nicht ergiebige Regenfälle die Arbeiten unterstützten. Laut Deutschem Wetterdienst wird für die gesamte kommende Woche kein Regen erwartet.

Das Feuer war im Nationalpark Böhmische Schweiz ausgebrochen und griff dann auf den Nationalpark Sächsische Schweiz über. Auf tschechischer Seite ist nach Einschätzung der dortigen Behörden der Brand unter Kontrolle.

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