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Baumaßnahmen zur Sicherheit am Dresdner Schloss beendet

Blick auf eine bei dem Einbruch beschädigte Vitrine im Juwelenzimmer im Historischen Grünen Gewölbe. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Blick auf eine bei dem Einbruch beschädigte Vitrine im Juwelenzimmer im Historischen Grünen Gewölbe. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Gut zweieinhalb Jahre nach dem spektakulären Juwelendiebstahl aus dem Historischen Grünen Gewölbe Dresden sind bauliche und technische Sicherheitsmaßnahmen am Residenzschloss beendet. Das Gerüst samt Verhüllung am Westflügel, in dem sich das barocke Schatzkammermuseum befindet, wird in den nächsten Wochen abgebaut, wie ein Sprecher der staatlichen Bauverwaltung am Dienstag sagte. Zuerst berichtete die «Sächsische Zeitung» online. Die Arbeiten seien Teil der regelmäßig zu aktualisierenden Sicherheitskonzeption, die seit dem Einbruch angepasst wurde. Zu Details könnten ebenso wie zu den Kosten keine Angaben gemacht werden - aus sicherheitsrelevanten Gründen.

Zwei Männer waren am 25. November 2019 in das berühmte Museum im Erdgeschoss eingedrungen, hatten mit einer Axt Löcher in eine Vitrine geschlagen und darin befestigte Schmuckstücke aus dem 17. und 18. Jahrhundert herausgerissen. Von der Beute mit einem Gesamtversicherungswert von mindestens 113,8 Millionen Euro fehlt noch immer jede Spur. Die Ermittler sind überzeugt, dass der Coup auf das Konto eines bekannten Berliner Clans geht, der auch für Straftaten wie den Goldmünze-Diebstahl aus dem Bode-Museum 2017 verantwortlich gemacht wird. Sechs junge Männer aus der arabischstämmigen Großfamilie sind dringend tatverdächtig, vier von ihnen in Untersuchungshaft sowie zwei wegen des Goldmünze-Falls verurteilt und in Jugendstrafhaften.

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