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Nabu fordert Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk

Eine angezündete Silvester-Rakete steckt im Boden. / Foto: Patrick Pleul/dpa-tmn/dpa/Symbolbild
Eine angezündete Silvester-Rakete steckt im Boden. / Foto: Patrick Pleul/dpa-tmn/dpa/Symbolbild

Der Naturschutzbund Nabu in Sachsen fordert für Silvester ein Verbot von privatem Feuerwerk. Der Landesverband verwies am Donnerstag auf die negativen Folgen für Tiere und Umwelt. Neben Feinstaub und Müll löse der Lärm bei vielen Tieren Stress und Panik aus. Vögel würden von ihren Schlafplätzen verjagt, und Wildtiere wie Füchse und Biber könnten Gehörschäden erleiden. Der Nabu wies zudem auf die Gefahr vom Himmel fallender Schadstoffe durch gezündete Feuerwerksraketen hin. Diese könnten sich in Boden und Gewässern anreichern.

Dennoch fordert der Verband kein absolutes Feuerwerksverbot: «Zentral organisierte Feuerwerke oder Lichtshows von Städten und Gemeinden wären eine Möglichkeit, das Jahr umwelt- und naturfreundlicher zu begrüßen», hieß es in einer Mitteilung. In den vergangenen zwei Jahren hatte es in Sachsen zu Silvester ein Verkaufsverbot von Feuerwerkskörpern gegeben - wegen coronabedingten Einschränkungen. Für dieses Jahr gibt es bislang kein Verbot.

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