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Keine Giftstoffe im tschechischen Fluss Bilina gefunden

Nach Berichten über tote Fische im tschechischen Fluss Bilina haben Untersuchungen bisher keine Giftstoffe im Wasser nachweisen können. Das berichtete die Agentur CTK am Freitag unter Berufung auf die zuständige Wasserbehörde Povodi Ohre. In den untersuchten Proben sei nur eine erhöhte Menge an Kieselalgen festgestellt worden. Zudem seien bakterielle Verunreinigungen aufgetreten, die wohl aus Abwasser stammen.

Auf die toten Fische hatten am vorigen Wochenende Vertreter des örtlichen Fischereiverbands aufmerksam gemacht. Als möglicher Grund kommen nach Angaben der Wasserbehörde jüngste Unwetter mit Starkregen in Betracht. Die Bilina entspringt im böhmischen Teil des Erzgebirges und mündet nach knapp 50 Kilometern in der Industriestadt Usti (Aussig) in die Elbe. Regelmäßig werden neue Fische in den Fluss ausgesetzt, unter anderem Brassen, Barsche und Karpfen.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH