Im Braunkohle-Tagebau Jänschwalde in der Lausitz werden die Bagger von diesem Dienstag an wieder bewegt - der reguläre Betrieb wird damit allerdings nicht aufgenommen. «Es geht darum, dass der Tagebau geschützt werden muss vor dem anströmenden Grundwasser», sagte der Leiter für Braunkohlen- und Sanierungsbergbau des Landesamts für Bergbau, Uwe Sell, am Montag in Cottbus. Die Behörde ordnete an, dass die Technik bewegt wird, damit keine Schäden entstehen. Seit dem 1. September ist Stillstand in dem Tagebau.
Das Verwaltungsgericht Cottbus hatte entschieden, dass dem Bergbaubetreiber Leag keine längere Frist für eine Prüfung zur Umweltverträglichkeit als Voraussetzung für den Weiterbetrieb eingeräumt wird. Das Energieunternehmen hatte eine Fristverlängerung für diese Prüfung bis Ende November beantragt. Im Tagebau Jänschwalde arbeiten etwa 700 Menschen, die Hälfte davon war zeitweilig auch an anderen Standorten eingesetzt. Die Bergleute kehren nun an ihre Arbeitsplätze in Jänschwalde zurück.