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Ermittlungen nach Hausbesetzung in Dresden

Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild
Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild

Im Zusammenhang mit der Hausbesetzung vor gut einer Woche in Sachsens Landeshauptstadt ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen 21 Personen. Es gebe eine Strafanzeige und einen Strafantrag des Grundstückeigentümers wegen Hausfriedensbruchs, teilte ein Sprecher der Justizbehörde in Dresden am Dienstag auf Anfrage mit. Die Ermittlungen sollten «alsbald» abgeschlossen werden.

Die Beschuldigten sollen parallel zu einer Spontanversammlung am 17. Januar auf das umfriedete Areal gegangen sein und in einem der leerstehenden baufälligen Gebäude Transparente aus den Fenstern gehängt haben. Sechs von ihnen in Tierkostümen hätten sich dann, in Schlafsäcke gehüllt und mit festem Klebeband umwickelt, im Dachgeschoss verbarrikadiert und zuvor die Zugangsluke zugenagelt.

Als Polizei und SEK das Grundstück fünf Tage später räumten, hätten sie Angaben zu ihrer Identität verweigert. Sie wurden vorläufig festgenommen. Die Hälfte von ihnen war wenig später wieder auf freiem Fuß, die anderen am Tag darauf - darunter eine schon von einem Fall im Sommer bekannte Hausbesetzerin.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/dpa/Archivbild