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Werner vermisst «letzte Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit»

23.10.2019 von

Foto: Leipzigs Spieler Timo Werner jubelt nach einem Tor. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Stürmer Timo Werner hofft vor dem Heimspiel mit RB Leipzig in der Champions League am Mittwoch (18.55 Uhr) gegen den russischen Meister Zenit St. Petersburg auf ein Ende der Sieglosserie und der Heimschwäche. Die Sachsen warten nach ihrem sehr guten Saisonstart inzwischen seit vier Pflichtspielen auf einen Erfolg. Dazu wurde keines der vergangenen vier Heimspiele gewonnen. «Wir sind mit der Punkte-Ausbeute ja selbst nicht zufrieden und haben uns aus den letzten drei Heimspielen mehr erhofft. Uns ärgert es vor allem, weil wir wissen, dass sicher mehr Punkte drin gewesen wären», sagte Werner in der «Sport Bild» (Mittwoch).

Der 23 Jahre alte Nationalspieler vermisst «in manchen Situationen vielleicht die letzte Konsequenz und Kaltschnäuzigkeit», um sich selbst zu belohnen. RB habe eine junge Mannschaft, die sich noch entwickeln muss. «Wenn wir soweit sind, dass wir auch mal ein mittelmäßiges Spiel abliefern und trotzdem gewinnen können, dann sind wir auf einem guten Weg», sagte Werner, der außerdem Geduld fordert: «Wir müssen weiterhin das Spiel mit dem Ball verbessern, um noch mehr Lösungen gegen tief stehende Gegner zu finden. Aber da sind wir mit unserem neuen Trainer mitten in einem sehr guten Entwicklungsprozess, der aber nicht von heute auf morgen abgeschlossen ist.»

In der Königsklasse liegt RB nach zwei Spieltagen mit drei Punkten auf dem dritten Platz der Gruppe G.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Leipzigs Spieler Timo Werner jubelt nach einem Tor. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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