Die Vorfreude auf seine Heimpremiere war Dirk Schuster am Freitag anzumerken. Der neue Cheftrainer von Fußball-Zweitligist FC Erzgebirge Aue machte auf der Pressekonferenz vor der Partie am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Osnabrück einen lockeren, aber dennoch konzentrierten Eindruck. «Natürlich freue ich mich riesig darauf», sagte Schuster, der das Erzgebirgsstadion als Spieler und Trainer der gegnerischen Mannschaft eigentlich in keiner guter Erinnerung hat: «Ganz früher war das Stadion eine bessere Ruine, wo auch der Aufenthalt in den Kabinen nicht angenehm war. Aber auch nach dem Neubau war es immer brutal schwer, gegen eine kampfstarke Auer Mannschaft und das enthusiastische Publikum anzutreten.» Auf eine Einheit zwischen Team und Fans setzt Schuster auch für die Partie am Sonntag. Der 51 Jahre alte Fußball-Lehrer hofft nach dem 1:1 in Kiel auf den ersten Sieg mit Aue: «Dass immer alle bedingungslos hinter der eigenen Mannschaft stehen, wollen auch wir für uns nutzen. Wir hoffen, dass wir unser gemeinsames Ziel «Heimsieg» zusammen verwirklichen können», erklärte Schuster: «Wir wollen die sehr gute Leistung von Kiel bestätigen, aus einer gut organisierten Defensive agieren und im Spiel nach vorn mutigen Kombinationsfußball zeigen.» Gleichzeitig warnte der Trainer vor dem starken Aufsteiger aus Niedersachsen: «Wenn man so viele Tore schießt, wie die Osnabrücker in den letzten Wochen beim 4:0 gegen Darmstadt oder beim 3:0 gegen Karlsruhe, dann weiß man schon, dass eine gewisse Maschinerie auf uns zuläuft.»
Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Bilder: Dirk Schuster, Trainer vom FC Erzgebirge Aue, lacht bei der Pressekonferenz. Foto: Robert Michael/Archivbild