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Sörloth ist hungrig auf Tore: «Kein normaler Transfer»

23.09.2020 von

Foto: RB-Sportdirektor Markus Krösche (l) und Neuzugang Alexander Sörloth mit seinem Trikot beim Pressegespräch. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Aktuell

Alexander Sörloth ist hungrig auf Tore. Doch auf eine Trefferzahl will sich der 24 Jahre alte Nationalstürmer aus Norwegen, der beim Champions-League-Halbfinalisten RB Leipzig einen Vertrag bis 2025 unterschrieben hat, nicht festlegen. «Ich bin hier, um Spiele zu gewinnen. Ich will mich nicht auf die Anzahl der Tore festlegen. Ich will helfen, dass das Team erfolgreich spielt», sagte Sörloth am Mittwoch bei seiner Vorstellung in Leipzig. Wenig später absolvierte der Norweger sein erstes Training mit dem Team von Julian Nagelsmann.

Zudem verriet Sörloth, dass er gleich nach seiner Unterschrift am Dienstag Glückwünsche von Erling Haaland aus Dortmund erhielt. Der Wechsel nach Leipzig hatte jedoch enorme Hürden. Nach dem Erstkontakt vor rund acht Wochen war es für RB-Sportdirektor Markus Krösche eine große Herausforderung, die Interessen von drei Vereinen zu bündeln. «Auf der Agenda der schwierigen Transfers war es einer, der ganz oben landen wird. Es war kein normaler Transfer von den Rahmenbedingungen her», betonte Krösche.

Allerdings spielte RB in die Karten, dass der Norweger unbedingt nach Leipzig wollte. «Er war von Anfang an Feuer und Flamme, das hat auch geholfen», bestätigte der Sportchef die komplizierten Gespräche mit Trabzonspor und Crystal Palace: «Da kamen auch mal Emotionen hoch, aber wir haben immer versucht, es sachlich zu klären.»

Die Kaderplanung geht bei RB weiter. «Man kann nicht seriös sagen, dass die Transferaktivitäten beendet sind», betonte Krösche mit Blick auf Josko Gvardiol von Dinamo Zagreb und auf eine mögliche Trennung von Ademola Lookman (Fulham), der bei RB kaum Einsatzzeiten bekommt.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: RB-Sportdirektor Markus Krösche (l) und Neuzugang Alexander Sörloth mit seinem Trikot beim Pressegespräch. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa/Aktuell

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