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Randale: Dynamo-Auswärtstickets vorerst nur für Mitglieder

Jürgen Wehlend sitzt während einer Pressekonferenz auf dem Podium in der Walter-Fritzsch-Akademie. / Foto: Robert Michael/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa
Jürgen Wehlend sitzt während einer Pressekonferenz auf dem Podium in der Walter-Fritzsch-Akademie. / Foto: Robert Michael/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa

Fußball-Drittligist Dynamo Dresden vergibt Tickets für seine restlichen Auswärtsspiele in diesem Jahr nach den Randalen beim Spiel in Bayreuth nur noch an Mitglieder des Clubs. «Es ist völlig klar, dass wir als Verein nach den Geschehnissen in Bayreuth nicht einfach zur Tagesordnung übergehen können. Mit der Entscheidung, die wir uns wirklich nicht leicht gemacht haben, legen wir ein Stück weit Verantwortung in die Hände unserer Vereinsmitglieder», sagte SGD-Geschäftsführer Jürgen Wehlend am Mittwoch einer Mitteilung zufolge. 

Zudem werde von Dynamo der Ordnungsdienst bei den Auswärtsspielen aufgestockt. Es geht dabei um die Partien in der 3. Liga gegen Mannheim (29. Oktober) und Wiesbaden (8. November).

Wehlend sagte weiter: «Nach den intensiven und zugleich konstruktiven Gesprächen in den vergangenen Wochen und den durchweg positiven Eindrücken aus Essen haben wir uns dazu entschieden, den Kartenkauf für die verbleibenden beiden Drittliga-Auswärtsspiele in diesem Jahr unseren Mitgliedern weiterhin zu ermöglichen.» 

Beim Spiel in Bayreuth war es Anfang Oktober unter anderem im Dresdner Block zu Ausschreitungen und Auseinandersetzungen mit der Polizei gekommen. Die Zerstörungen durch einige Dynamo-Anhänger, die auch in einem Sonderzug vorkamen, beschrieb der kaufmännische Geschäftsführer Wehlend im Anschluss als «blanke Anarchie».

Die Maßnahmen sind zunächst bis zur Winterpause befristet. Im Anschluss sollen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Turnustreffens noch vor der Mitgliederversammlung am 26. November hinsichtlich der Ergebnisse und der weiteren Vorgehensweise beraten. Die Aufarbeitung werde unabhängig davon gemeinsam mit der Spielvereinigung Bayreuth und der Polizei fortgeführt, hieß es in der Mitteilung.

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