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«Leipziger Volkszeitung»: RB gegen Teutonia in Leipzig

Ein Schild mit der Aufschrift „Rasenplatz gesperrt“ im Paul-Greifzu-Stadion. / Foto: Sebastian Willnow/dpa
Ein Schild mit der Aufschrift „Rasenplatz gesperrt“ im Paul-Greifzu-Stadion. / Foto: Sebastian Willnow/dpa

Das DFB-Pokalspiel des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig gegen den Hamburger Regionalligaclub Teutonia Ottensen soll nach Informationen der «Leipziger Volkszeitung» nun in der Red Bull Arena stattfinden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mache eine Ausnahme und habe einem Heimrechttausch zugestimmt. Nach Angaben der Zeitung soll der DFB am Mittwoch die Entscheidung mitteilen. Das Spiel ist für den 30. August (20.45 Uhr/ZDF) terminiert.

Der Viertligist hat als Amateurclub Heimrecht gegen den Pokalverteidiger. Teutonia durfte das eigene Stadion aufgrund des Kunstrasens aber nicht nutzen, die Zweitligisten FC St. Pauli und der Hamburger SV wollten ihre Arenen nicht für ein Spiel gegen RB Leipzig zur Verfügung stellen. Somit sollte der Umzug ins fast 400 Kilometer entfernte Dessau erfolgen. Von den 20.000 Tickets wurden bisher über 7000 verkauft.

Nach einer Verseuchung des Rasens in Dessau war die Austragung fraglich. Wie die «Bild» berichtet hatte, hatten Unbekannte eine offenbar giftige Substanz im Paul-Greifzu-Stadion auf den Platz gekippt, die den Rasen eingehen lässt. Betroffen sind beide Strafräume sowie der Mittelkreis. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

«Wie es jetzt aussieht, kann man so nicht spielen. Das ist abgestorbener Rasen. Das ist toter Rasen, der auch so schnell nicht mehr nachwächst. Wir sind mit allen Beteiligten auf Lösungssuche. Es wird definitiv in dieser Woche eine Entscheidung fallen müssen», hatte Benjamin Völker, Referat Sport der Stadt Dessau, dem MDR gesagt. Beide Clubs arbeiteten zusammen mit dem DFB an einer Lösung des Platzproblems.

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