Die Profis von RB Leipzig haben sich nach der Auslosung des Achtelfinales in der Europa League noch nicht über mögliche Maßnahmen und Aktionen beim Spiel gegen Spartak Moskau zunächst unterhalten. «Ich habe zwei Stunden heute Nacht geschlafen, ich habe keine Zeit gehabt, mit meinen Mitspielern aus dem Mannschaftsrat zu reden, ob wir etwas machen», sagte Stürmer Yussuf Poulsen am Freitag in einer digitalen Medienrunde. Die Leipziger hatten auf der Rückreise von San Sebastian erfahren, dass sie in der Runde der besten 16 Teams gegen den zehnmaligen russischen Meister spielen.
Zu einem möglichen Boykott von Spielen gegen Teams aus Russland nach der Invasion durch russisches Militär in die Ukraine sagte Poulsen: «Sie haben sich sportlich qualifiziert. Solange sich die UEFA nicht anders entscheidet und wir auf einem anderen (neutralen) Platz spielen, ist es einfach so.» Er betonte aber auch, dass sie als Fußballer keine anderen Menschen seien und das, was in der Ukraine passiert, genauso wahrnehmen und mitleiden würden wie alle anderen.