Kugelstoß-Ass David Storl ist nach seinem Frust-Jahr 2019 neu motiviert in die Olympia-Saison gestartet. Der zweimalige Weltmeister hatte Ende November wieder mit dem Training und im Dezember wieder mit dem Kugelstoßen angefangen. «Ich muss mir jetzt nicht mehr den Kopf zerbrechen, dass es irgendwo schmerzt», sagte Storl der Deutschen Presse-Agentur. Am Wochenende will der 29-Jährige vom SC DHfK Leipzig bei den deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig seinen achten Titel holen.
Der Sachse hatte sich Ende April 2019 am Rücken verletzt und die WM-Saison Ende August abgebrochen. Für Storl und seinen Trainer Wilko Schaa sind die Olympischen Spiele in Tokio in diesem Jahr das große Ziel. Die DLV-Norm (21,10 Meter) will er schon am 21./22. März beim Winterwurf-Europacup in Portugal abhaken. «Mit Olympia beschäftige ich mich wirklich noch nicht, Tokio ist noch kein Thema!», meinte der jüngste Kugelstoß-Weltmeister der Leichtathletik-Historie. «Der Weg ist noch so lang, und ich will den dritten Schritt nicht vor dem ersten machen. Für mich zählt jeder Tag.»