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Kein Trainer-Duell: Hertha-Coach will maximale Leistung

Marco Rose (2.v.l.) und Sandro Schwarz (2.v.r.). / Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild
Marco Rose (2.v.l.) und Sandro Schwarz (2.v.r.). / Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild

Trainer Sandro Schwarz von Hertha BSC rückt vor dem Duell in der Fußball-Bundesliga gegen RB Leipzig und seinen alten Freund Marco Rose die Verhältnisse gerade. «Leipzig - Hertha steht im Fokus, nicht Rose gegen Schwarz», sagte der 43-Jährige auf einer Pressekonferenz in Berlin am Donnerstag vor dem Duell in der Messestadt am Samstagabend (18.30 Uhr/Sky), «wir brauchen eine Top-Leistung, viel Mut im eigenen Ballbesitz und hohe Konzentration.»

Angesichts der hochkarätigen Offensive des Champions-League-Teilnehmers, der unter der Woche mit 2:0 bei Celtic Glasgow gewonnen hatte, legt Schwarz viel Wert auf eine konsequente Verteidigung, bei der Marc Oliver Kempf und Neuzugang Agustin Rogel wohl wieder die Innenpositionen einnehmen werden. Zugleich fordert Schwarz alle Spieler auf, sich an der «defensiven Struktur» zu beteiligen. Der nächste Spieler müsse dann da sein, "wenn wir mal einen Zweikampf verlieren. Das machen die Jungs aber schon sehr gut».

Für Schwarz ist das gegenseitige Helfen auf dem Platz das Ergebnis einer gewachsenen Gruppendynamik. «Alle sind füreinander da und arbeiten fürs Team», sagte er. Dennoch bleibt in dieser Spielzeit die Punkteausbeute mager. «Wir registrieren die aktuelle Stimmungslage. Der Anspruch aber bleibt, maximal erfolgreich zu sein und Spiele zu gewinnen», sagte Schwarz, dessen Team zuletzt vier Spiele hintereinander remis gespielt und dabei mögliche Siegchancen aus der Hand gegeben hatte.

Trotz der desaströsen Bilanz von gerade einmal vier Zählern für Hertha in bisher zwölf Bundesliga-Duellen mit RB wäre Schwarz mit einem fünften Unentschieden nicht einverstanden. «Grundsätzlich bin ich nicht mit einem Remis zufrieden, sondern wir wollen die maximale Leistung abrufen. Das ist der Anspruch an uns selbst, dafür brauchen wir eine Topleistung gegen einen Topgegner», meinte er.

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