Der Präsident des Sächsischen Fußball-Verbandes (SFV), Hermann Winkler, hat die Besetzung der von DFL und DFB eingesetzten Task Forces und Arbeitsgruppen zur Zukunft des Fußballs kritisiert. Es sei nirgendwo ein Mitglied mit Ostkompetenz dabei, bemängelte der Funktionär in einem Facebook-Beitrag. «Gerade in der vom DFB-Präsidium eingesetzten AG zur "Wirtschaftlichen Stabilität der 3. Liga" wäre es dringend nötig», schrieb er.
Auf dpa-Nachfrage sagte Winkler, es sei ihm ein Rätsel, wie der DFB davon sprechen kann, dem Vorschlag zur Besetzung seien umfangreiche Gespräche und Abstimmungen auch mit den Regional-und Landesverbänden vorausgegangen. «Mit uns hat sich niemand in Verbindung gesetzt, obwohl wir konkrete Personalvorschläge unterbreitet haben. Dass das Thema "Wirtschaftliche Stabilität" unserer Vereine eine existenzielle Rolle spielt und wir in Ostdeutschland durch die strukturelle Schwäche der heimischen Industrie besonders gebeutelt sind, dürfte doch nun jedem, der sich damit beschäftigt, hinreichend bekannt sein», betonte Winkler.