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Ex-Profi Klein bereit für neue Aufgaben bei Berlin Volleys

01.04.2020 von

Foto: Georg Klein jubelt nach einem Punkt. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

Georg Klein kann sich nach seinem Rückzug als Volleyball-Profi weitere Aufgaben bei seinem Verein Berlin Volleys vorstellen. Erste Gespräche mit Volleys-Manager Kaweh Niroomand habe es schon gegeben, sagte der 28 Jahre alte ehemalige Mittelblocker dem «Tagesspiegel» (Mittwoch). «Er hat mich gefragt, ob ich Lust dazu hätte, da habe ich natürlich nicht nein gesagt. Ich habe den Sport jahrelang gelebt, ich möchte auf jeden Fall weiter was bewegen.»

Welche Aufgaben der ehemalige Nationalspieler übernehmen solle, ist dagegen noch nicht geklärt. «Kaweh und ich hatten einfach durch die aktuelle Situation noch nicht die Möglichkeit, das zu konkretisieren. Jetzt sind andere Sachen deutlich wichtiger», sagte Klein im Hinblick auf die Folgen der Coronavirus-Krise. «Ich habe ein paar Befürchtungen. Die BR Volleys sind wahrscheinlich der Verein, der die größte finanzielle Krise durchmacht, was die Verluste angeht - weil wir in den Play-offs die mit Abstand meisten Zuschauer haben.»

Doch der gebürtige Leipziger, der 2017 vom ewigen Rivalen VfB Friedrichshafen in die Hauptstadt gewechselt war, ist sich sicher, dass die Volleys die Krise am besten auffangen können - im Gegensatz zu kleineren Vereinen: «Es könnte sein, dass die Coronavirus-Krise diese kleinen Vereine auffrisst und wir Probleme bekommen, eine Liga zusammen zu bekommen.» Ein solches Szenario würde den Volleyball im nationalen Bestreben, zum Handball, Eishockey oder Basketball aufzuschließen, wieder «um fünf Jahre» zurückwerfen.

Klein hatte vor knapp zwei Wochen öffentlich gemacht, dass er seine Laufbahn beendet. Die Saison der Volleyball-Bundesliga war wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen worden.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Georg Klein jubelt nach einem Punkt. Foto: Fabian Sommer/dpa/Archivbild

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