Mit einem Nackenschlag vom FC Ingolstadt hat sich Dynamo Dresden in die Winterpause verabschiedet. Die 0:3-Niederlage beim Schlusslicht der 2. Fußball-Bundesliga am vergangenen Samstag war vielleicht die schlechteste Saisonleistung des Aufsteigers. «Wir werden aufstehen und zurückkommen», kündigte Alexander Schmidt nach der zehnten Saisonniederlage seiner Mannschaft dennoch an.
Dynamos 53 Jahre alter Coach weiß, wovon er spricht. Denn die Niederlage beim FCI war nur die Fortführung einer Saison, die bisher einer Achterbahnfahrt glich. Hop oder Top, ganz oder gar nicht – nur einmal trennte sich Dresden in den 18 Saisonspielen von einem Gegner mit einem Remis. Sieben Siegen stehen zehn Niederlagen gegenüber. Acht davon kassierte der Aufsteiger in neun Spielen hintereinander nach einem furiosen Saisonstart mit vier ungeschlagenen Partien in Serie. «Diese Phase habe ich noch nicht abgehakt», gab Schmidt vor dem Ingolstadt-Spiel zu.
Auch der Fußball-Lehrer stand in dieser Zeit zur Debatte, durfte jedoch bleiben. Und seine Mannschaft kam zurück, gewann drei der vergangenen vier Partien. In Ingolstadt folgte nun der nächste Knick der Leistungskurve. «Grundsätzlich können wir mit dem Fußball-Jahr 2021 zufrieden sein», erklärt Sportgeschäftsführer Ralf Becker dennoch. Der 51-Jährige sieht in den bisher gesammelten 22 Zählern und fünf Punkten Vorsprung vor den Abstiegs-Relegationsrang eine gute Ausgangslage für 2022. «Es wird Phasen geben, da werden wir uns vor Freude in den Armen liegen, und dann wird es Phasen geben, in denen wir auch mal durchschnaufen, weil die Dinge nicht so laufen», prognostiziert er.