Dynamo Dresden kann auch ohne seine Fans gewinnen. Das Team von Alexander Schmidt feierte am Sonntag gegen den Karlsruher SC im Rudolf-Harbig-Stadion, das aufgrund der aktuellen Coronabestimmungen in Sachsen leer bleiben musste, einen wichtigen Sieg im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit stand es durch die Tore von Ransford-Yeboah Königsdörffer (47./55. Minute) und Christoph Daferner (69.) 3:1 (0:0) für Dynamo, das infolge seines sechsten Saisonsiegs auf Rang zwölf der Tabelle klettert. Karlsruhe, für das Fabian Schleusener (53.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich traf, ist Zehnter.
«Das erste Tor war ein wenig glücklich, der Kopfball war einstudiert. So fallen ganz leicht zwei Treffer», sagte Königsörffer bei Sky. «Besser geht es nicht. Ich habe den Schritt in Dresden gewagt, es hat geklappt. Nun hoffe ich, dass es so weitergeht.»
So trist die Stimmung im sonst so stimmungsvollen Stadion war, so unansehnlich war auch die Partie zunächst. Denn Höhepunkte gab es in den ersten 45 Minuten nicht. Vor allem Dynamo brachte offensiv überhaupt nichts zustande.