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Dresden erkämpft sich wichtige drei Punkte im Abstiegskampf

Dynamos Julius Kade (M) und Michael Akoto gegen Düsseldorfs Ao Tanaka (l). Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa
Dynamos Julius Kade (M) und Michael Akoto gegen Düsseldorfs Ao Tanaka (l). Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Es war sicherlich nicht Dynamo Dresdens bestes Spiel in dieser Saison. Am Ende gab es gegen Fortuna Düsseldorf aber den ersten Sieg nach zwei Monaten und drei wichtige Punkte im Abstiegskampf.

War das der Befreiungsschlag für Dynamo Dresden im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga? Der Aufsteiger hat nach zuletzt fünf Niederlagen hintereinander am Sonntag erstmals seit Ende September wieder in Ligaspiel gewonnen und bezwang Fortuna Düsseldorf mit 1:0 (1:0). Christoph Daferner (43.) erzielte per Foulelfmeter da entscheidende Tor für Dynamo, das auf Rang 13 der Tabelle springt. Düsseldorf ist punktgleich, aber mit der besseren Tordifferenz Zwölfter.

«Wir hatten eine richtig gute Intensität, waren immer eklig und aggressiv», sagte Daferner bei Sky. Trainer Alexander Schmidt lobte sein Team. «Ich war begeistert, wie die Mannschaft vom Willen und vom Kampfgeist her aufgetreten ist. Das brauchen wir in der Liga. So ein Sieg beflügelt im Kopf, da kann man als Trainer erzählen, was man will. Das gibt uns einen Schub.»

Lediglich 8912 Zuschauer verfolgten die Partie im Dresdner Rudolf-Harbig-Stadion, die aufgrund einer neuen Corona-Verordnung für die kommenden zwei Wochen die letzte vor Publikum sein wird. Dynamos organisierte Fanszene boykottierte die Partie aufgrund der noch geltenden 2G-Regelung.

Verpasst haben sie bei nasskaltem Wetter zunächst nicht viel. Beiden Mannschaften waren die Negativserien der vergangenen Wochen deutlich anzumerken. Denn spielerische Höhepunkte oder gar gefährliche Strafraumszenen blieben in den ersten 45 Minuten vollends aus.

Vor allem den Hausherren gelang im Spiel nach vorn so gut wie gar nichts. Düsseldorf hatte es nicht schwer, die zaghaften Dresdner Angriffsversuche zu verteidigen, denn der Schmidt-Elf fehlte zumeist die Genauigkeit in den Aktionen. Oft mischten sich ungenaue Abspiele mit Stoppfehlern oder falschen Laufwegen.

Die Gäste hatten mehr vom Spiel, blieben aber auch zumeist ungefährlich. Kurz vor dem Pausenpfiff fiel aber doch das erste Tor. Es war das erste Mal, dass sich Dynamo mit Tempo durch die Düsseldorfer Reihen kombinierte und Ransford Königsdörffer im Strafraum freispielte. Der deutsche U20-Nationalspieler konnte von Abwehrspieler Christoph Klarer nur noch durch ein Foul gestoppt werden. Daferner verwandelte Dresdens ersten Strafstoß in dieser Saison sicher zur Pausen-Führung.

Die schien zu beflügeln, denn nach dem Wiederanpfiff agierte der Aufsteiger deutlich druckvoller und wollte die Partie frühzeitig entscheiden. Letztlich fehlten aber sowohl das Glück als auch die letzte Genauigkeit in den Aktionen. Sinnbildlich dafür steht Daferner, der in der 71. Minute frei vor Torwart Florian Kastenmeier ein missglücktes Abspiel wählt, statt selbst abzuschließen und zehn Minuten später den Ball aus sieben Metern nicht richtig trifft.

Vor allem aber defensiv zeigten die Hausherren eine starke kämpferische Leistung und ließen nur wenige Düsseldorfer Aktionen in Strafraumnähe zu. Khaled Narey (76.) vergab die größte Chance. Er scheiterte aus spitzem Winkel an Torwart Kevin Broll.

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Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH