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Capretti vor Duell mit Bremen: «Es gibt doch nur Chancen»

Dynamos Trainer Guerino Capretti gestikuliert beim Training. / Foto: Robert Michael/DPA-Zentralbild/dpa
Dynamos Trainer Guerino Capretti gestikuliert beim Training. / Foto: Robert Michael/DPA-Zentralbild/dpa

Dynamo Dresdens neuer Trainer Guerino Capretti sieht das schwere Spiel bei Werder Bremen als optimalen Start in seine Amtszeit beim abstiegsbedrohten Fußball-Zweitligisten. «Besser kann man nicht starten als mit einem Auswärtsspiel beim Tabellenführer. Das wird eine Hammeraufgabe, aber wir haben keine Angst», sagte der 40-Jährige am Freitag. Am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) ist der Deutsch-Italiener, der zuletzt beim SC Verl angestellt war, erstmals als Dynamo-Trainer an der Seitenlinie im Einsatz. Der Club liegt als 14. einen Zähler vor Relegationsrang 16.

Seinen Abgang nach fast fünf Jahren in Verl scheint der Coach schon verarbeitet zu haben. Ob Caprettis neue Spieler, die in den vergangenen sieben Partien sieglos blieben, auch so angst- und furchtlos auftreten können, wird sich in Bremen zeigen. «Es bringt nichts, sich zu lange mit negativen Dingen zu belasten. Im Fußball wie im Leben gibt es doch nur Chancen. Wir werden am Wochenende die Chancen haben zu zeigen, was wir können», sagte der Trainer.

Eine neue Chance könnte sich nach dem Trainerwechsel auch für Sebastian Mai ergeben. Der während der Saison abgesetzte Kapitän konnte sich auf seiner angestammten Position in der Innenverteidigung nicht durchsetzen. Neben vielen Spielen ohne Einsatz wurde er zuletzt eher als Stürmer aufgeboten. «Ich habe nichts von Sorgenkind gesehen», sagte Capretti. Grundsätzlich sehe er ihn eher als Verteidiger. «Ich habe da aber auch noch eine andere Idee, die ich im Training noch ausprobieren möchte.» Es ist durchaus denkbar, dass Mai den gelbgesperrten Kapitän Yannick Stark auf der Position vor der Abwehr vertreten könnte. Ob weiterhin Anton Mitryushkin oder Kevin Broll am Sonntag zwischen den Pfosten steht, ist offen. Broll, der seit drei jahren unangefochtener Stammkeeper bei den Sachsen ist, fehlte zuletzt aufgrund eines Haarrisses in der rechten Hand.

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