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Basketball: Kapitän kritisiert Umgang mit Corona-Fällen

Symbolbild Corona / pixabay
Symbolbild Corona / pixabay

Kapitän Malte Ziegenhagen von Basketball-Bundesligist Niners Chemnitz hat den unterschiedlichen Umgang mit Corona-Fällen in den Mannschaftssportarten kritisiert. «Was ich nicht verstehe: Wie macht der Fußball das? Bei Fußball-Bundesligisten wird der positiv Getestete isoliert und der Betrieb läuft weiter. Meine Teamkollegen wurden nach einem neuen Fall wieder komplett zurück in die Quarantäne geschickt», sagte Ziegenhagen der «Freien Presse» (Freitag).

Nachdem bei den Niners im Oktober fünf Corona-Erkrankungen festgestellt wurden, musste zunächst das gesamte Team in Quarantäne. Es folgten weitere Tests, woraufhin die dauerhaft negativ getesteten Spieler den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen durften. Nach einem weiteren positiven Befund erließ das Chemnitzer Gesundheitsamt vergangene Woche neue Quarantänebescheide für insgesamt 13 Spieler und einen Betreuer.

Neben dem Auftaktspiel in Crailsheim wurde auch die für diesen Samstag angesetzte Partie der Chemnitzer in Bamberg abgesagt. Nun hofft Ziegenhagen darauf, dass das Heimspiel am 21. November gegen Göttingen stattfinden kann. «Sollten wir die Chance bekommen, eine Woche ordentlich zu trainieren, dann können wir nächste Woche ein gutes Spiel abliefern», sagte der Niners-Kapitän.

Der 29-Jährige war vor drei Wochen selbst positiv auf das Coronavirus getestet worden. «Der positive Coronatest war ein Schock», erklärte Ziegenhagen, der über Kopf- und Gliederschmerzen berichtete: «Bei mir fühlte es sich so ähnlich wie bei einer Grippe an.» Inzwischen sei bei ihm gesundheitlich wieder alles in Ordnung.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH