Rückschlag für Dynamo beim neuen Schlusslicht:
Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden kam beim Drittligaaufsteiger Bayreuth nur zu einem 1:1 (1:1). Zu wenig für die Ansprüche im Elbflorenz. Manuel Schäffler (7.) hatte Dynamo vor 8173 Zuschauern im Hans-Walter-Wild-Stadion in Führung gebracht. Kurz vor dem Pausenpfiff glichen die Hausherren durch Alexander Nollenberger (45.) aus. «Aufgrund der ersten Halbzeit müssen wir auch eine gewisse Demut an den Tag legen. Wir haben zwar geführt, aber wir haben in keiner Phase das gespielt, was wir spielen können. Insgesamt muss man sagen, dass es kein gutes Spiel war. Das können wir wesentlich besser», kritisierte Dynamo-Coach Markus Anfang.
Nach dem Seitenwechsel passierte wenig. Die Dresdner schoben sich den Ball teilweise uninspiriert durch die eigenen Reihen. Bayreuth fehlte in den entscheidenden Situationen die individuelle Klasse. Die Gastgeber zeigten aber mehr Mut als der Favorit aus Sachsen, dementsprechend unzufrieden gingen die Dresdner vom Platz. Mit einem Sieg wäre die SG auf den dritten Platz vorgerückt. Sportchef Ralf Becker: «Grundsätzlich haben wir die letzten Wochen gut gepunktet. Wir haben ein paar Spiele gewonnen und auch Selbstvertrauen. Wir sind noch in einem Prozess, die 16 neuen Spieler zu integrieren.»