RB Leipzig muss das Hammerlos von Manchester City verdauen, Trainer Marco Rose dürfte sich auf das Wiedersehen mit seinem einstigen Musterschüler Erling Haaland dennoch freuen. Der Pokalsieger hat für das Achtelfinale der Champions League am Montag den schwerstmöglichen Gegner zugelost bekommen und muss wohl auf ein kleines Fußball-Wunder hoffen.
«Unglaubliche Offensive, unfassbar gute individuelle Qualität. Sie waren letztes Jahr schon herausragend besetzt, haben sich jetzt mit Erling Haaland noch einmal verstärkt. Das ist ein dicker Brocken. Wir werden versuchen, auch da in zwei Spielen alles zu geben», sagte Kapitän Willi Orban und gewährte einen Einblick in die Stimmung der Mannschaft: «Es ist keiner begeistert über ManCity, weil es das Schwierigste war, was wir hätten bekommen können. Aber wir sehen es als Herausforderung.»
Auch in Manchester hätte man lieber einen anderen Gegner gehabt. «Das ist deutscher Fußball - sehr offen, von Strafraum zu Strafraum. Das mögen wir nicht, weil wir immer die Kontrolle haben wollen. Durch diese Art des Fußballs wird es schwierig», sagte Sportdirektor Txiki Begiristain am Montag. Leipzig sei in dem Wettbewerb kein Neuling mehr und leiste unglaubliche Arbeit: «Wir werden auf alte Freunde treffen.»