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Veröffentlicht mit publizer in Sachsen

Einzelhändler in Sachsen enttäuscht vom Weihnachtsgeschäft

Die coronabedingten Einschränkungen haben den sächsischen Einzelhändlern das Weihnachtsgeschäft vermiest. «Auch wenn der letzte Adventssamstag im Vergleich zu den Samstagen davor etwas besser verlief, bleibt das diesjährige Weihnachtsgeschäft in den Branchen des Non-Food-Einzelhandels eine einzige Enttäuschung und Katastrophe», sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Sachsen René Glaser am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur.

Die 2G-Regelung im Einzelhandel aber auch das Umfeld mit fehlenden Touristen, abgesagten Weihnachtsmärkten und ausgefallenen kulturellen Angeboten setzte den Händlern in der normalerweise umsatzstärksten Zeit des Jahres weiterhin enorm zu. 80 Prozent der sich an einer aktuellen Trendumfrage des Verbandes beteiligten Einzelhändler seien mit dem Geschäft in der laufenden Kalenderwoche unzufrieden gewesen.

Die Umsätze in den Branchen des Non-Food-Handels lagen in der Woche vor dem vierten Advent erneut bei durchschnittlich nahezu 40 Prozent im Minus, wie auch die Kunden-Frequenzen. Am deutlichsten waren laut Verband die Umsatzverluste im Bekleidungseinzelhandel zu spüren. «Bei anhaltenden Zugangsbeschränkungen wird sich die Situation in den Branchen des Non-Food-Einzelhandels weiter verschärfen - die unverhältnismäßige 2G-Regelung bringt viele Händerinnen und Händler erneut an den Rand ihrer Existenz», erläuterte Glaser.

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