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Kretschmer: Religiöses Leben von großem Wert für Sachsen

Kerzen brennen vor dem Sonntagsgottesdienst. / Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild
Kerzen brennen vor dem Sonntagsgottesdienst. / Foto: Silas Stein/dpa/Symbolbild

Religiöses Leben trägt nach Überzeugung von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) zum Zusammenhalt der Gesellschaft in Sachsen bei. Es habe «einen großen Wert» für das Land, sagte er nach einem Treffen mit den Bischöfen der im Freistaat aktiven katholischen und evangelischen Kirchen am Dienstag in Dresden. Bei den Kirchen könne man lernen, wie das Zusammenleben in einer Gesellschaft geht, in der Themen und Interessen der Menschen immer verschiedener werden. «Was ist der Kern dessen, was uns verbindet, das zu einer Zugehörigkeit führt, trotz unterschiedlicher Positionen, Haltungen oder Herkunft.»

Laut Kretschmer liefen sehr viele Unterstützungsmaßnahmen seitens der Kirche oft im Leisen und Verborgenen, sie seien «enorm wichtig» und praktizierte Nächstenliebe. «Wir wollen das religiöse Leben stärken.» Gerade in einem Landstrich mit vergleichsweise geringem Anteil von Christen in der Bevölkerung sei es wichtig zu wissen, «was die wesentlichen Grundlagen unseres Zusammenlebens ausmachen». Religionsunterricht sowie konfessionsgebundene Kitas und Schulen würden dazu beitragen.

Bei der Runde im Haus der Kathedrale sprachen Kretschmer und mehrere Minister seines Kabinetts auch über ganz aktuelle Herausforderungen vor dem Hintergrund der Pandemie, der Energiekrise und des russischen Krieges gegen die Ukraine. Eingeladen dazu hatte Heinrich Timmerevers, Bischof des Bistums Dresden-Meissen, die Bischöfe der Landeskirchen Sachsen, Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz und Mitteldeutschlands sowie der Bistümer Görlitz und Magdeburg. Zuletzt hatte es im Juni 2019 eine dieser regelmäßigen Begegnung gegeben, danach hatte die Corona-Pandemie den Turnus unterbrochen.

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