Der sächsische Landesbischof Tobias Bilz sieht die Kirche im Wandel. «Erneuerung ist eine fortwährende Herausforderung, der wir uns stellen müssen», sagte er am Rande der Landessynode der evangelischen Kirche in Sachsen. Bei manchen gebe es die Vorstellung, dass die Dinge doch mal so bleiben könnten, wie sie sind.
Bischof sieht Kirche in Transformationsprozessen
Binz warb für Zuversicht. Die Geschichte des Christentums sollte man nicht als unumkehrbaren Niedergang der Kirche erzählen. «Ich würde eher sagen, wir sind in Transformationsprozessen und das Reich Gottes wächst unter uns, und wir müssen mal schauen, wie es besser wächst.» Man brauche jetzt eine Phase des Rückschnittes, so wie man auch Pflanzen zurückschneiden müsse.
«Kluge Rückschnitte machen. Das ist so ein Leitgedanke, der vielleicht helfen könnte, mit geringen Mitteln einen möglichst großen Effekt erzielen», sagte Bilz mit Blick auf sinkende Kircheneinnahmen. Man sei eine Kirche, die auch immer investiert habe. «Das sollten wir auch bleiben.» Es gehe um die Frage, wie viel Geld man wo hereinstecke und mit welchem Effekt.