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Unverständnis in Dresden über Forderung Gelsenkirchens

08.03.2017 von

Die sächsische Regierung hat mit Unverständnis auf Forderungen der Stadt Gelsenkirchen reagiert, Unterkunftskosten für dort wohnende Flüchtlinge aus Sachsen zu übernehmen. Der Oberbürgermeister der nordrhein-westfälischen Stadt hatte Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) in einem Brief 277 199 Euro Unterbringungskosten für 172 ursprünglich Sachsen zugewiesenen anerkannten Flüchtlingen in Rechnung gestellt. Die rechtliche Grundlage dafür sei nicht ersichtlich, meinte am Mittwoch ein Sprecher des Innenministeriums in Dresden. Und ungeachtet der Berechtigung müssten Ansprüche der Stadt ohnehin über das Land Nordrhein-Westfalen beim Bund angemeldet werden.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Arno Burgi

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