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Tillich besucht sächsische Firmen in Tschechien

08.02.2017 von

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat zum Abschluss seiner zweitägigen Tschechien-Reise deutsche Investitionsprojekte in Nordböhmen besichtigt. Nach Besuchen bei den sächsischen Autozulieferern Selectrona und Köstler sowie dem Motorenhersteller VEM betonte der CDU-Politiker am Mittwoch, dass nicht einfach Arbeitsplätze ins Ausland ausgelagert würden. «Es gibt eine Win-win-Situation für beide Seiten», sagte Tillich seinem Sprecher zufolge in der Industriestadt Chomutov (Komotau). Insbesondere die Automobil- und Zuliefererbranche sei heute ein internationales Geschäft.

In Tschechien betreiben die VW-Tochter Skoda, der südkoreanische Hersteller Hyundai sowie das Konsortium TCPA (Toyota Peugeot Citroën Automobile) große Auto-Fabriken. Im vorigen Jahr liefen nach Angaben des Branchenverbands AutoSAP mehr als 1,3 Millionen Fahrzeuge vom Band. Am Dienstag hatte sich Tillich mit Regierungschef Bohuslav Sobotka unter anderem über die Pläne für eine künftige Hochgeschwindigkeits-Bahnstrecke zwischen Dresden und Prag beraten.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: dpa / Kay Nietfeld

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