Nach der Corona-Krise sieht der neue Chemnitzer Oberbürgermeister Sven Schulze (SPD) die Stärkung der Wirtschaft als zentrale Aufgabe der nächsten Jahre. «Unsere Zukunft liegt in Technologiefeldern wie der Mikrosystemelektronik, der Sensorik, dem autonomen Fahren, Age Tech, Künstlicher Intelligenz und Wasserstofftechnologie», sagte Schulze am Mittwoch in seiner Antrittsrede. Auch richtete er den Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2025, für das im Stadtrat eine weitere Entscheidung anstand.
Ziel müsse sein, Unternehmen, die sich ansiedeln oder expandieren wollen, unbürokratisch zu unterstützen. Dabei gehe es nicht nur um große Unternehmen, sondern auch um den Mittelstand, Einzelhandel, Gastronomie und Kreativwirtschaft, betonte Schulze. Gerade Handel, Kreative und Gastronomie gelte es zu unterstützen, da sich deren Lage durch die Corona-Pandemie verschärft habe. Er stellte den Erlass von Gebühren in Aussicht, aber auch Veranstaltungen städtischer und privater Kultureinrichtungen im Stadtzentrum, sobald das möglich sei.