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SPD-Politikerin will mehr Aufmerksamkeit für Kinderhospize

Simone Lang (SPD). Foto: Stefan Kraft/Sächsischer Landtag/dpa
Simone Lang (SPD). Foto: Stefan Kraft/Sächsischer Landtag/dpa

Die SPD-Landtagsabgeordnete Simone Lang (SPD) möchte mehr Aufmerksamkeit für Kinderhospize erwirken. «Die Arbeit ist sehr anspruchsvoll, emotional und körperlich sehr herausfordernd. Wir sollten die Kinderhospizarbeit mehr als einen Tag im Jahr in den Fokus der Öffentlichkeit rücken, auch wenn das Sterben gerade von Kindern und Jugendlichen kein einfaches Thema ist», sagte Lang am Dienstag in Dresden. Der 10. Februar wird in Deutschland als «Tag der Kinderhospizarbeit» begangen.

Diese Arbeit lebe davon, dass Menschen Familien und ihren Kindern in einer schwierigen Situation beistehen, sie beraten und entlasten, betonte Lang. «Es ist keine einfache Aufgabe, schwerstkranke Kinder und Jugendliche in der letzten Phase ihres Lebens zu begleiten.» Das Engagement der Kinderhospize und der Familienangehörigen verdiene Unterstützung und Respekt. Lang ermunterte Menschen, sich ehrenamtlich an dieser Arbeit zu beteiligen, da es an Aktiven mangele.

«Uns ist es wichtig, dass Hospiz- und Palliativversorgung weiterhin abgesichert ist. Es freut mich daher sehr, dass im Haushaltsentwurf hierfür ausreichend Mittel vorgesehen sind», betonte die Politikerin. In Sachsen gibt es ein stationäres Kinderhospiz - die Einrichtung Bärenherz in Markkleeberg. Dazu kommen sechs ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste.

Kinderhospiz Bärenherz

Kinder- und Jugendhospizdienste in Sachsen

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH