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Panzergrenadierbrigade 41 rechnet mit großem Corona-Einsatz

Die größte Einheit des Heeres im Nordosten Deutschlands, die Panzergrenadierbrigade 41 «Vorpommern», rechnet erneut mit einem größeren Corona-Hilfseinsatz. Wie Brigadekommandeur Christian Nawrat am Donnerstag sagte, bereiten sich rund 1200 Soldatinnen und Soldaten darauf vor. Es sei der Brigade eine Herzensangelegenheit, der Bevölkerung die Umstände der Pandemie zu erleichtern, sagte Nawrat bei einem feierlichen Appell zum dreißigjährigen Jubiläum der Einheit in Neubrandenburg. Zur Brigade 41 gehören rund 4500 Militärangehörige in Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Sachsen-Anhalt.

Seit Beginn der Pandemie hätten bereits 1200 Militärangehörige bei den Corona-Schutzmaßnahmen geholfen, wobei etwa 1,5 Millionen Arbeitsstunden zusammenkamen, sagte der Kommandeur. Die militärische Ausbildung sei dadurch aber ein Jahr im Verzug. Vor etwa 100 Gästen gedachten die Soldaten im Jahnsportforum mit einer Schweigeminute an die in Afghanistan gestorbenen Angehörigen ihrer Einheit. Die Einsätze in Afghanistan waren der Gradmesser unserer Ausbildung, sagte Nawrat vor etwa 240 Soldaten.

Der Appell wurde unter 2G plus Regeln abgehalten. Die meisten Soldaten sind als Jäger und Panzergrenadiere in der Region Torgelow (Vorpommern) und Hagenow (Ludwigslust-Parchim) stationiert. Der Brigadestab sitzt in Neubrandenburg, die Aufklärer sind in Eutin (Schleswig-Holstein) und Pioniere in Havelberg (Sachsen-Anhalt) stationiert.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH