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Ministerium will Impfzentren an die Kommunen abgeben

Ein Arzt klebt einer Frau nach der Impfung ein Pflaster auf den Oberarm. / Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild
Ein Arzt klebt einer Frau nach der Impfung ein Pflaster auf den Oberarm. / Foto: Fabian Sommer/dpa/Symbolbild

Die staatlichen Impfstellen könnten künftig von den Gesundheitszentren in Sachsen betrieben werden. Es sei geplant, sie ab Januar 2023 an die Kommunen abzugeben, teilte das Gesundheitsministerium in Dresden am Donnerstag auf Anfrage mit. «Derzeit laufen Gespräche mit der kommunalen Ebene.» Einen förmlichen Beschluss gebe es noch nicht.

Nach Ministeriumsangaben würde der Freistaat die Landkreise und kreisfreien Städte mit einer Pauschale und jährlich insgesamt acht Millionen Euro bei den Sachkosten für Errichtung und Betrieb kommunaler Impfstellen unterstützen. Dort könnten auch weitere Leistungen angeboten werden wie andere Impfungen oder Vorschuluntersuchungen. Das sei «ein Angebot» für die kommunale Ebene, eine Pflicht zur Übernahme gebe es nicht.

«Dort soll künftig alles geimpft werden: die Masernschutz- oder die Grippeschutzimpfung, je nachdem, was verlangt wird», zitierte die «Leipziger Volkszeitung» in ihrem Bericht darüber Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD). Impfzentren als Außenstellen der Gesundheitszentren, das sei «vor allem sehr bürgerfreundlich».

Aktuell ergänzt der Freistaat mit seinen 13 Impfstellen das Angebot von Corona-Schutzimpfungen. Hauptakteure sind Arztpraxen, Betriebsärzte und Krankenhäuser, sie decken etwa 80 Prozent ab.

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