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Linke kritisiert Anzahl von Ost-Ministern im Ampel-Kabinett

Dietmar Bartsch (Linke) spricht während einer Sitzung des Bundestags. / Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild
Dietmar Bartsch (Linke) spricht während einer Sitzung des Bundestags. / Foto: Kay Nietfeld/dpa/Archivbild

Die Linke im Bundestag sieht den Osten Deutschlands in der künftigen Ampel-Regierung zu wenig repräsentiert.

«Ich wünsche Olaf Scholz und seinem Kabinett natürlich im Sinne unseres Landes ein glückliches Händchen und kluge Entscheidungen», sagte Fraktionschef Dietmar Bartsch am Dienstag in Berlin. Er kündigte an, die Ampel-Regierung an ihren Taten zu messen. In «aller Deutlichkeit» kritisiere er jedoch schon jetzt, dass 2 von 17 Ministerinnen und Ministern aus den neuen Ländern seien. «Das finde ich, ist, wenn man sich die Zahl der Bundesländer anschaut, vergleichsweise wenig.»

Zudem seien die beiden Ostdeutschen Steffi Lemke (Grüne, Umweltministerium) und Klara Geywitz (SPD, Bauministerium) «bei aller Wertschätzung (...) nun wirklich nicht in Schlüsselressorts gekommen», sagte Bartsch. Die Besetzung der Ministerien und Staatssekretärsposten in der künftigen Regierung sei auch ein Ausdruck dessen, dass es keinen Blick auf die besondere Situation in den neuen Ländern gebe.

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