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Köpping verurteilt Übergriffe auf Polizisten scharf

Symbolbild Corona / pixabay
Symbolbild Corona / pixabay

Gesundheitsministerin Petra Köpping hat die Übergriffe auf Polizisten bei einer nicht angemeldeten Versammlung von Gegnern der Corona-Maßnahmen in Zwönitz (Erzgebirgskreis) scharf verurteilt. Proteste seien im Rahmen der geltenden Corona-Regeln möglich, betonte Köpping am Dienstag in Dresden. Wenn es aber um Übergriffe gehe, habe sie kein Verständnis. «Das muss in schärfstem Maße verurteilt werden», sagte sie. Angriffe auf andere Menschen - ob Bürger, Polizisten oder auf Pressevertreter seien «verachtenswert».

Am Montagabend wurden bei einer unangemeldeten Versammlung in Zwönitz Polizeibeamte von einer siebenköpfigen Menschengruppe mit Pfefferspray attackiert. Daraufhin setzte auch die Polizei Pfefferspray ein. Eine 57-Jährige soll zudem einen Beamten gebissen haben, sie muss sich wegen tätlichen Angriffs und Widerstandes verantworten. Zahlreiche Umstehende hatten die Stimmung angeheizt, die Polizei berichtete von verbaler Drohung gegen die Einsatzkräfte. Bei den Auseinandersetzungen wurden den Angaben zufolge insgesamt sieben Polizisten leicht verletzt.

Nach Angaben der Polizei gab es am Montagabend unter anderem auch in Hainichen, Döbeln, Roßwein und Freiberg Proteste gegen die Corona-Maßnahmen der Regierung. Die Beamten registrierten im Bereich der Polizeidirektion Chemnitz insgesamt 23 Aktionen im Zusammenhang mit Corona-Protesten, an denen sich insgesamt rund 2000 Menschen beteiligten. Rund 350 Polizisten waren im Einsatz.

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH