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Klebeaktion von Klimaaktivisten in der Gemäldegalerie

Zwei Umweltaktivisten stehen in der Gemäldegalerie Alte Meister. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa
Zwei Umweltaktivisten stehen in der Gemäldegalerie Alte Meister. / Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Zwei Klimaaktivisten haben am Dienstag eines der berühmtesten Bilder der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden für eine Aktion benutzt. Die beiden klebten nach Angaben einer Sprecherin der Gruppe «Letzte Generation» jeweils eine Hand an den Rahmen von Raffaels «Sixtinischer Madonna». «Das Kunstwerk selbst wurde nicht beschädigt, nur der nicht historische Rahmen», sagte Anja Priewe, Sprecherin der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD), auf Anfrage. Restauratoren würden nun die Schäden sichten und zeitnah beheben. Die Galerie wurde nach dem Vorfall zunächst geschlossen, alle Besucher mussten das Gebäude verlassen.

Die Polizei bestätigte, dass Ermittlungen gegen die beiden Aktivisten laufen. Details könnten noch nicht genannt werden, sagte ein Sprecher sagte. Noch sei auch unklar, ob Anzeige erstattet werde.

Für die Aktion überwanden die 21 und 28 Jahre alten Aktivisten zunächst die Absperrung vor dem gut vier Meter hohen und knapp drei Meter breiten Ölgemälde von 1512/13. Ein Alarm wurde ausgelöst, Sicherheitsleute räumten den Ausstellungsraum.

Die Aktion solle verdeutlichen, dass die Klimakatastrophe nicht mehr zu ignorieren sei, sagte die Sprecherin der Aktivistengruppe. «Alles was uns lieb ist, wird durch die Klimakatastrophe zerstört werden.»

In diesem Jahr blockierten die Klimaaktivisten der «Letzten Generation» bundesweit bereits Hunderte Straßen. Unter anderem in Leipzig und Dresden klebten sich immer wieder Aktivisten auf die Straße und behinderten damit den Verkehr. Die Aktivisten fordern von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne), dass sie sich stärker für den Ausbau der erneuerbaren Energien einsetzen.

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