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Kabinett berät über Vorbereitungen für Schweinepest

15.09.2020 von

Foto: Petra Köpping (SPD), Sozialministerin von Sachsen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

Wie ist Sachsen auf einen möglichen Ausbruch der Schweinepest vorbereitet? Darüber gibt Sozial- und Verbraucherschutzministerin Petra Köpping (SPD) heute (13.00 Uhr) in Dresden Auskunft. Bereits im März hatte der Freistaat einen rund 130 Kilometer langen Schutzzaun an der Grenze zu Polen errichtet, der Wildschweine abhalten soll. Zudem bereiten sich die Veterinärämter, Kommunen und Helfer seit Monaten auf den Ernstfall vor. Seit Ende August macht das Ministerium mit einer Informationskampagne, die sich unter anderem an Fernfahrer, Wanderer und Jäger richtet, auf das Thema aufmerksam - und ruft zur Mithilfe im Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP).

Für Menschen ist die Tierseuche ungefährlich. Ein nachgewiesener Seuchenfall hätte allerdings extreme Auswirkungen für die schweinehaltenden Betriebe in Sachsen. In der vergangenen Woche wurde in Brandenburg der deutschlandweit erste Fall von Schweinepest festgestellt. Das infizierte tote Wildschwein wurde auf einem abgeernteten Maisfeld sieben Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze im Landkreis Oder-Spree entfernt entdeckt.

Inhalt: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bilder: Petra Köpping (SPD), Sozialministerin von Sachsen. Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild

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