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Innenminister: Polizei hatte Versammlungslage im Griff

Sachsens neuer Innenminister Armin Schuster (CDU) hat den Polizeieinsatz rund um den rechtsextremen Aufmarsch in Zwickau insgesamt positiv bewertet. «Die Polizei hatte die Versammlungslage in Zwickau zu jeder Zeit im Griff», schrieb Schuster beim Kurznachrichtendienst Twitter. «Die nicht zu tolerierenden Straftaten, die an den Bahnhöfen in Glauchau, Chemnitz und zuletzt auch Crimmitschau begangen wurden, haben die Polizei und die Bundespolizei mit aller Konsequenz verfolgt.»

Bei der Hin- und Rückreise zum Aufmarsch der rechtsextremen Splitterpartei Der Dritte Weg in Zwickau hatte es Gewaltausbrüche mit insgesamt sieben Verletzten gegeben. Auf dem Hinweg hatten Anhänger des Dritten Wegs einen Zug in Glauchau angegriffen und Gegendemonstranten mit Steinwürfen teils schwer verletzt. Die Polizei nahm 37 Rechte in Gewahrsam. Am Abend wurden in Crimmitschau laut Angaben der Bundespolizei vier Menschen auf der Rückkehr von der rechtsextremen Demo mit Schlagwerkzeugen angegriffen und zum Teil schwer verletzt. Die Polizei ordnete die Angreifer dem linken Spektrum zu.

Künftig müsse auch auf den An- und Abmarschwegen noch mehr polizeiliche Stärke gezeigt werden, schrieb Schuster. Sein Dank gelte den Einsatzkräften in Sachsen, der Bundespolizei und besonders den Polizeien aus den unterstützenden Bundesländern.

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