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Grenzstadt Penkun bekommt modernen Schulcampus

Stühle stehen in einer Schule auf den Tischen. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Symbolbild
Stühle stehen in einer Schule auf den Tischen. Foto: Kay Nietfeld/dpa/Symbolbild

Die Stadt Penkun (Vorpommern-Greifswald) bleibt trotz ihrer Grenzlage weiter Schulstandort und kann dabei auf millionenschwere Hilfe aus Schwerin bauen. Wie das Wirtschaftsministerium am Freitag mitteilte, bekommt die Kommune für 5,3 Millionen Euro einen modernisierten Schulcampus bestehend aus Regional- und Grundschule.

Dafür wird die sanierungsbedürftige regionale Schule mit Aula und Sporthalle, die 1958 der erste in der DDR neu gebaute Schulkomplex war, erweitert und erneuert. Die Grundschüler ziehen um. Der Penkuner Schulstandort ist für Familien aus Polen, in Vorpommern und im Norden Brandenburgs wichtig.

Die Zukunft der Regionalschule mit derzeit 120 Schülern stand lange auf der Kippe, weil Schüler aus Brandenburg zeitweise nicht mehr aufgenommen werden durften. Das Verbot aus dem Jahr 2014 wurde später vom Land aufgehoben. Nun lernen wieder mehr Kinder aus dem Nachbarland dort. Außerdem wohnen wegen der Nähe zur Großstadt Stettin viele polnische Familien auf deutscher Seite. Das Land will vier Millionen Euro der Kosten tragen.

Der Kreistag habe dem Projekt zugestimmt, hieß es. Laut Ministerium soll Penkun ab 2025 eine «Drei-Länder-Schule» mit spezieller Berufsorientierung werden. Mit etwa 1200 Einwohnern ist Penkun die östlichste und kleinste Stadt im Nordosten. Berlin liegt von hier aus deutlich näher als Schwerin.

Schule Penkun

Quelle: dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH